Die Zahl des Monats Juli
Rund 64 % der Dächer in Rheinland-Pfalz bieten Potenzial für eine Begrünung. Das entspricht etwa 185 Mio. m² Dachfläche, die einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung leisten können.
09.07.2026
Neu im Energieatlas: Gründachkataster für Rheinland-Pfalz
Das Gründachkataster ist ab sofort online verfügbar und macht Potenziale begrünbarer Dächer in Rheinland-Pfalz flächendeckend sichtbar.
Das neue Kataster zeigt, ob ein Gebäude für eine Dachbegrünung geeignet ist, wie viel Niederschlag durch eine Begrünung zwischengespeichert werden kann und wie hoch die CO2- und Staubbindung wären.
Dachbegrünungen leisten einen zentralen Beitrag zur klimaangepassten Stadt- und Siedlungsentwicklung: Sie binden CO₂ und Feinstaub, halten bei Starkregen Niederschlagswasser zurück und können durch ihre dämmende Wirkung im Sommer Gebäude kühlen sowie im Winter zur Senkung des Heizenergiebedarfs beitragen. Zudem verringern Gründächer den Hitzeinseleffekt in Städten, da sich begrünte Dachflächen deutlich weniger aufheizen als herkömmliche Dächer.
Hier geht es zum Gründachkataster Rheinland-Pfalz.
Fachliche Unterstützung für Kommunen bietet das Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz als zentrale Anlaufstelle des Landes.
24.06.2026
Nachhaltige Mobilität bleibt weiterhin auf dem Vormarsch - Zahlen für 2025 im Energieatlas veröffentlicht
Im Energieatlas Rheinland-Pfalz stehen ab sofort die Daten zur nachhaltigen Mobilität für das Jahr 2025 zur Verfügung. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen beim Bestands von Pkw mit nachhaltigen Antrieben sowie die Verteilung der öffentlichen Lademöglichkeiten in Ihrer Region.
Bestand an E-Pkw wächst
Die Elektromobilität gewinnt in Rheinland-Pfalz weiter an Bedeutung. Zum 31. Dezember 2025 waren von insgesamt 2.655.433 zugelassenen Pkw 332.306 mit nachhaltigen Antrieben unterwegs. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 22 Prozent (Gesamtzuwachs Pkw: 0,3 Prozent). Damit verfügen mittlerweile 12 von 100 Pkw in Rheinland-Pfalz über einen nachhaltigen Antrieb. Bei den rein batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden liegt der Anteil bei rund sechs Prozent am Gesamt-Pkw-Bestands. Die zunehmende Modellvielfalt und höhere Reichweiten fördern die Attraktivität dieser Antriebsarten.
Mit jeweils gut 15 Prozent liegen die kreisfreien Städte Koblenz, Mainz und Kaiserslautern an der Spitze beim Anteil nachhaltiger Antriebe am Gesamt-Pkw-Bestand. Der Anteil von E-Pkw und Plug-In-Hybriden zusammen am Gesamtbestand beträgt in Koblenz 8,4 Prozent, in Mainz 7,4 Prozent und in Kaiserslautern 6,5 Prozent.
Über 100.000 batterieelektrische Pkw sind auf den rheinland-pfälzischen Straßen unterwegs
Bei batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden wurden weitere Zuwächse verzeichnet. Insgesamt waren 102.047 batterieelektrische Pkw sowie 53.482 Plug-in-Hybridfahrzeuge zugelassen. Zusammen machen diese Antriebsarten rund die Hälfte des nachhaltigen Fahrzeugbestands aus (47 Prozent).
Die höchsten relativen Zuwächse bei batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden verzeichneten 2025 die Stadt Mainz und der Landkreis Mainz-Bingen mit jeweils rund 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgte der Landkreis Kusel mit einem Anstieg von etwa 23 Prozent. In absoluten Zahlen lag der Landkreis Mainz-Bingen mit einem Zuwachs von 1.915 Fahrzeugen an der Spitze. Es folgte der Westerwaldkreis mit 1.579 zusätzlichen batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden.
Auch der Bestand an Hybridfahrzeugen in Rheinland-Pfalz ist gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen. Mit 159.630 Fahrzeugen entfällt knapp die Hälfte des nachhaltigen Pkw-Bestands auf diese Antriebsart. Ihr Anteil liegt 2025 bei rund 48 Prozent und damit über dem Vorjahreswert von etwa 46 Prozent.
Es zeigt sich bereits ein deutlich dynamischer Markt mit hohen Anteilen bei den Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden, die zusammen mittlerweile über 50 Prozent ausmachen. Durch die bestehende Förderlandschaft wird sich die aktuelle Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen. Unterstützend wirken dabei bestehende regulatorische Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Vorteile sowie der fortschreitende Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Aktualisierung der Ladeinfrastruktur: Gesamtladekapazität in RLP über 402.000 kW
Die Karte zur Ladeinfrastruktur im Energieatlas wurde um Nachmeldungen für 2025 ergänzt (Datenstand Bundesnetzagentur: 03.06.2026).
Unter Berücksichtigung der Nachmeldungen wurden im Jahr 2025 insgesamt 628 Ladesäulen mit 1.142 Ladepunkten neu in Betrieb genommen. Davon entfielen 273 auf Normallade- und 355 auf Schnellladesäulen. Landesweit standen damit zum Stichtag 4.072 öffentlich zugängliche Ladesäulen mit einer Gesamtleistung von 403.886 kW zur Verfügung, darunter 2.517 Normallade- und 1.555 Schnellladesäulen.
Den größten Zuwachs bei der Ladeinfrastruktur verzeichnete 2025 die kreisfreie Stadt Mainz mit 91 neu in Betrieb genommenen Ladesäulen und 157 Ladepunkten. Es folgte die kreisfreie Stadt Kaiserslautern mit 55 Ladesäulen und 102 Ladepunkten.
Weitere Fachinformationen zum Themenfeld Mobilität bietet die Lotsenstelle für alternative Antriebe der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Sie unterstützt Kommunen und Unternehmen bei der Umstellung auf alternative Antriebe.
Die aktualisierten Übersichtskarten finden Sie hier:
Nachhaltige Pkw-Antriebe Bestand
Nachhaltige Pkw-Antriebe Veränderung
17.06.2026
Die kommunalen Energie- und THG-Bilanzen im Energieatlas Rheinland-Pfalz sind aktualisiert – Ein Viertel der Bilanzen mit Bilanzjahr 2022
Wie steht es um den Energieverbrauch und den Klimaschutz in den Kommunen in Rheinland-Pfalz?
Im Energieatlas Rheinland-Pfalz stehen Ihnen ab sofort 131 kommunale Energie- und Treibhausgas-Bilanzen von Landkreisen, Städten und Verbandsgemeinden zur Verfügung, die einen Einblick in den Stand des Klimaschutzes in Ihren Kommunen liefern.
Insgesamt sind rund zwei Drittel der rheinland-pfälzischen Kommunen mit mindestens einer Bilanz im Energieatlas vertreten. Betrachtet man nur die Bilanzen der Landkreise und kreisfreien Städte, beträgt die Abdeckung sogar mehr als 86 Prozent.
Hier gelangen Sie zu den Karten der Energieverbräuche und THG-Emissionen.
Die Zahl des Monats Juni
Neu installierte Windenergieanlagen in Rheinland-Pfalz kommen 2026 auf eine durchschnittliche Bruttonennleistung von 5.970 kW und erreichen zugleich größere Nabenhöhen und Rotordurchmesser als in den Vorjahren.
Die neue Datenstory zu Einsparpotenzialen im Gebäudesektor
Der Gebäudebestand in Rheinland-Pfalz bietet erhebliche, bisher nur teilweise genutzte Energieeinsparpotenziale. Besonders durch energetische Sanierungen und den Austausch alter Heizsysteme lassen sich Wärmebedarf, Energieverbrauch und CO₂-Emissionen deutlich reduzieren.
10.06.2026
UBA-Abfrage zu Bilanzdaten - Landesenergieagentur übernimmt die Koordination für Rheinland-Pfalz
Das Umweltbundesamt ruft Kommunen dazu auf, über ein Online-Formular oder Schnittstellen in Bilanzierungstools ihre Energie- und Treibhausgasbilanzen für eine zentrale Erfassung und Auswertung zur Verfügung zu stellen.
In Rheinland-Pfalz haben der größte Teil der Kommunen bis 2025 über ein Angebot der Landesenergieagentur ihre Bilanzen mit dem Klimaschutz-Planer des Klima-Bündnis erstellt. Dort wurde jüngst eine Schnittstelle implementiert, über die Kommunen die jeweiligen Datenjahre aufwandsarm übermitteln können.
Für Kommunen, die derzeit keinen eigenen Zugang zum Klimaschutz-Planer besitzen, kann das Klima-Bündnis den Export und die Datenübermittlung vornehmen. Die Energie- und Klimaschutzagentur RLP wird demnächst die Kommunen anschreiben, die das Tool genutzt und mindestens ein Bilanzjahr final abgeschlossen haben, die Zustimmungen einholen und diese gesammelt weitergeben.
Kommunen, die andere Tools verwenden, sind hiervon nicht eingeschlossen.
Bei Rückfragen steht unser Team unter bilanzierungstool@energieagentur.rlp.de zur Verfügung.
03.06.2026
Aktualisierung der Daten zur Stromerzeugung aus EE
Im Kartenbereich EE-Stromerzeugung wurden die Daten zur Entwicklung der Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien (im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registrierte Einheiten) um Nachmeldungen ergänzt. Damit werden sowohl nachgemeldete Inbetriebnahmen bis einschließlich 2025 aber auch nachgemeldete endgültige Stilllegungen berücksichtigt.
Zur Sicherstellung der Datenqualität für die Kommunen erfolgte wie üblich eine Plausibilisierung und Bereinigung auf regionaler Ebene. Durch die Nachmeldungen ergibt sich für das Jahr 2025 eine leichte Erhöhung des EE-Gesamtbestands auf 10.801,3 MW. Der aktualisierte Bestand für Photovoltaik liegt damit bei 5.973,6 MW, für Windkraft bei 4.387,6 MW.
Ebenfalls aktualisiert wurden die Karten
EE-Anlagen
Solarpotenziale Photovoltaik (in Bezug auf das genutzte Potenzial)
Die Zahl des Monats Mai
Rheinland-Pfalz erreicht über 1.000 MW installierte Batteriespeicherleistung bei mehr als 148.000 Anlagen.
06.05.2026
Aktualisierung der Klimaschutzaktivitäten
Die Übersichtskarte wurde um 82 neue Einträge zu geförderten Energiemanagements in Rheinland-Pfalz ergänzt. Zudem wurden Anschlussförderungen sowie weitere geförderte Aktivitäten hinzugefügt.
Die Übersichtskarte Kommunale Klimaschutzaktivitäten zeigt, mit welchen geförderten Konzepten, Akteuren und Aktivitäten Kommunen in Rheinland-Pfalz den Klimaschutz voranbringen. Grundlage der Aktualisierung ist der Förderkatalog des Bundes. Die Karte wird vierteljährlich aktualisiert. Auch bereits vorliegende kommunale Wärmepläne sind in der Karte enthalten und werden fortlaufend ergänzt, sobald neue Informationen vorliegen.
Die neue Landkreisstory
Die Energiewende passiert vor unserer Haustür, in den Städten, Dörfern und Landkreisen von Rheinland-Pfalz. Jeder Landkreis steht dabei vor eigenen Herausforderungen, nutzt unterschiedliche Potenziale und entwickelt eigene Erfolgsgeschichten. Die neue Landkreisstory stellt Alzey-Worms und das integrierte Vorreiterkonzept vor.
Die Zahl des Monats April
31. Mio € eingeworbene Fördermittel im Jahr 2025 treiben den kommunalen Klimaschutz in Rheinland-Pfalz an.
15.04.2026
Aktualisierung der Solarpotenzialdaten für das landesweite Solarkataster Rheinland-Pfalz
Die Solarpotenzialdaten für das landesweite Solarkataster Rheinland-Pfalz wurden umfassend aktualisiert. Auf Basis der neuen Datengrundlage konnten insbesondere neu errichtete oder bislang nicht erfasste Gebäude berücksichtigt werden.
Im Rahmen der Neuberechnung wurden zudem methodische Parameter an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Grundlage der Solarpotenzialanalyse sind Laserscandaten, die für Rheinland-Pfalz flächendeckend zur Verfügung stehen. Die Daten haben eine Aktualität von März 2024.
Die Berechnung der Solarpotenziale erfolgt auf Basis geografischer Informationssysteme (GIS) und berücksichtigt unter anderem Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung sowie die verfügbare Dachfläche. Für geeignete Dachbereiche werden potenzielle Strom- bzw. Wärmeerträge, mögliche installierbare Leistungen sowie CO₂-Einsparpotenziale ermittelt.
Im Zuge der Aktualisierung wurden folgende Kartenanwendungen im Energieatlas überarbeitet:
- Solarkataster Photovoltaik
- Solarkataster Solarthermie
- Solarpotenziale Photovoltaik
- Solarpotenziale Solarthermie
Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Energiewende im Land datenbasiert zu unterstützen und Bürgerinnen und Bürgern sowie Kommunen eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für den Ausbau der Solarenergie bereitzustellen.
Weiterführende Informationen zur Methodik können Sie hier nachlesen:
Die Zahl des Monats März
Alle 10 Minuten wird in Rheinland-Pfalz im Schnitt eine neue PV-Anlage installiert.
04.03.2026
Daten zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien 2025 im Energieatlas
Für das Jahr 2025 liegen die Zubauzahlen für Erneuerbare-Energien-Anlagen auf kommunaler Ebene im Energieatlas Rheinland-Pfalz vor. Sie bestätigen weiterhin einen positiven Trend. Sowohl bei der Photovoltaik (PV) als auch bei der Windenergie zeigen sich deutliche Entwicklungen: Mit gut 814 MW lag der Brutto-Zubau von Photovoltaik-Anlagen in Rheinland-Pfalz zwar unter dem Vorjahreswert von 2024 (949,7 MW), jedoch weiterhin deutlich über dem ausgegebenen Zubauziel von 500 MW. Bei der Windenergie wurde mit rund 226 MW der Brutto-Zubau gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert. Bei weiteren Erneuerbaren Energien, wie Biomasse und Wasserkraft, erfolgte kein nennenswerter Zubau. Insgesamt wurden in Rheinland-Pfalz brutto rund 1.044 MW Leistung (+11 Prozent gegenüber dem Bestand von 2024) an Erneuerbaren Energien zugebaut.
Im gesamten Bundesland waren damit 2025 rund 10.789 MW Bruttoleistung Erneuerbare-Energien-Anlagen zur Stromerzeugung in Betrieb. Aufgeschlüsselt nach Energieträgern sind dies:
Bestand 2025 | Brutto-Zubau 2025 | |||
| Energieträger | Anzahl | Bruttoleis-tung (MW) | Anzahl | Bruttoleis-tung (MW) |
| Photovoltaik | 340.357 | 5.952 | 55.175 | 814.550 |
| Biomasse | 416 | 190 | 9 | 4,3 |
| Gas (Deponie/Klärgas) | 92 | 13,7 | - | - |
| Wasserkraft | 272 | 237 | - | - |
| Windenergie | 1851 | 4.388 | 44 | 226 |
| Geothermie | 2 | 7,8 | - | - |
| Summe 2025 | 342.990 | 10.789 | 55.228 | 1.044 |
Im Jahr 2025 wurde in Rheinland-Pfalz erneut ein Höchstwert an Genehmigungen für Windenergieanlagen gemeldet: Es wurden rund 1.388 MW an Windenergieleistung genehmigt, die in den kommenden Jahren zu einer weiteren Steigerung der Leistung führen werden.
Über ein Drittel der zugebauten PV-Leistung entfällt auf Freiflächenanlagen über 5 MW
Gut 72 Prozent der 55.175 neugebauten PV-Anlagen waren kleiner als 10 kW und trugen 14 Prozent der neu-installierten Leistung bei. Dies waren fast ausschließlich Anlagen auf Hausdächern, Gebäuden und an Fassaden. Bei weiteren 26 Prozent handelte es sich um Anlagen mit Leistungen von 10 bis 30 kW, die gut ein Viertel der neu-installierten Leistung ausmachen. 48 Prozent der Leistung wurden in Anlagen größer 750 kW (394 MW) zugebaut, der größte Teil davon als Freiflächen-Anlagen (338 MW). So setzt sich erneut der Trend der vergangenen Jahre fort: Installiert werden überwiegend kleinere Dachanlagen sowie zunehmend auch Balkonkraftwerke (mit 28.837 gut die Hälfte der Anlagen). Zugleich verstärkt sich der seit 2021 zu beobachtende Trend hin zu mehr Freiflächenanlagen. Insbesondere Anlagen mit einer Leistung größer 5.000 kW tragen maßgeblich zum Leistungszubau bei. Allein 25 neu errichtete Anlagen dieser Größenklasse vereinten rund 291 MW und damit über ein Drittel der insgesamt zugebauten Leistung auf sich.
Kommunen als Motor der Energiewende
Spitzenreiter beim Photovoltaik-Zubau war 2025 wie im Vorjahr die Verbandsgemeinde Zell (Mosel), Landkreis Cochem-Zell: hier wurden rund 70,7 MW PV-Leistung zugebaut. Der Hauptanteil entfällt dort auf ein Agri-PV-Projekt mit rund 68 MW Leistung, in der Gemeinde Briedel, bei dem Stromerzeugung mit Rinderweide kombiniert wurden. An zweiter Stelle steht die Verbandsgemeinde Alzey Land mit einem Zubau von 38,2 MW, vor allem durch die Inbetriebnahme des Solarparks Lonsheim, mit 35 MW.
Bei der Windenergie liegt die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell (Landkreis Trier-Saarburg) an der Spitze mit einem Zubau von 28,5 MW Leistung (Windpark Zerfer Schneeberg mit 5 Anlagen à 5,7 MW). Die Verbandsgemeinde Wöllstein konnte durch Repowering einen Netto-Leistungszuwachs von 23,7 MW erreichen. Hier ersetzen 8 Windkraftanlagen mit zusammen 44,5 MW in Gau-Bickelheim und Gumbsheim 10 Anlagen mit Leistungen zwischen jeweils 800 und 2400 kW.
Interessierte können sich die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in den rheinland-pfälzischen Kommunen in der aktualisierten Themenkarte EE-Stromerzeugung - Bestand im Detail anschauen. Die Karte bietet einen Überblick über Anlagenzahl und installierte Leistung je Energieträger.
Mit der Ergänzung des Datenjahres 2025 erfolgte auch eine Aktualisierung der Vorjahresdaten.
Die Karte der EE-Einzelanlagen, die alle EE-Anlagen in Rheinland-Pfalz mit einer Leistung über 50 kW inklusive Detailinformationen standortscharf abbildet, wurde ebenfalls aktualisiert.
Die aktualisierte Datengrundlage fließt auch in die Berechnung der genutzten Solarpotenziale ein, sodass auch dort das Jahr 2025 freigeschaltet wurde.
Die weiteren Themenkarten können abgerufen werden unter:
Die neue Datenstory zu Agri-Photovoltaik
Agri-Photovoltaik verbindet Stromproduktion und Landwirtschaft. Unsere neue Datenstory zeigt, welche Vorteile die Agri-PV bietet und wie die Technik zur Energiewende in Rheinland-Pfalz beitragen kann.
Die Zahl des Monats Februar
2025 wurden in Rheinland-Pfalz 21.889 E-Autos neu zugelassen. Damit war jede fünfte Pkw-Neuzulassung im Land rein elektrisch.
11.02.2026
Entwicklung der Ladeinfrastruktur in Rheinland-Pfalz – Zahlen für 2025 im Energieatlas Rheinland-Pfalz online
Die Ladeinfrastruktur für das Jahr 2025 ist nun im Energieatlas verfügbar. Berücksichtigt sind alle Ladesäulen mit Inbetriebnahme bis einschließlich 22.12.2025. Die nächste Aktualisierung ist im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Pkw‑Statistik vorgesehen (voraussichtlich im Juni 2026). Dabei werden Nachmeldungen eingearbeitet, um das Jahr 2025 vollständig abzubilden.
Für die dargestellten öffentlichen Ladestationen können detaillierte Auswertungen bis auf die Ebene der Verbandsgemeinden sowie der Landkreise vorgenommen werden.
Ladeinfrastruktur: Gesamtladekapazität in RLP bei rund 390.640 kW
Im Jahr 2025 ist der Bestand an öffentlicher Ladeinfrastruktur gegenüber dem Vorjahr erneut angestiegen. Landesweit wurden insgesamt 533 öffentlich zugängliche Ladesäulen mit insgesamt 971 Ladepunkten errichtet. Darunter befinden sich 222 Normalladesäulen sowie 311 Schnellladesäulen mit einer Leistung von über 22 Kilowatt (Datenstand: 12.01.2026).
Damit erhöht sich der landesweite Bestand auf insgesamt 4.000 Ladesäulen, darunter 2.488 Normalladesäulen und 1.512 Schnellladesäulen mit zusammen 7.114 Ladepunkten. Hervorzuheben ist, dass die gesamte installierte Ladeleistung im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf nunmehr 390.640 Kilowatt angestiegen ist.
Den stärksten Zuwachs verzeichnete 2025 die kreisfreie Stadt Mainz mit 71 neu installierten Ladesäulen (127 Ladepunkten). Es folgen die kreisfreie Stadt Kaiserslautern mit 43 Ladesäulen (78 Ladepunkten) sowie die kreisfreie Stadt Koblenz mit 32 Ladesäulen (67 Ladepunkten). Insgesamt zeigt die Entwicklung der öffentlichen Ladeinfrastruktur weiterhin eine hohe Dynamik, verbunden mit einem für Rheinland-Pfalz charakteristisch hohen Anteil an Schnellladeeinrichtungen.
Weitere Fachinformationen rund um das Thema Mobilität erhalten Sie bei der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz über das Projektteam der "Lotsenstelle für alternative Antriebe", welches Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger bei der Umstellung auf alternative Antriebe unterstützt.
Die aktualisierte Übersichtskarte finden Sie hier:
Die Zahl des Monats Januar
Rheinland-Pfalz erreichte zum Ende des Jahres 2025 eine installierte Leistung von 10,69 GW an erneuerbaren Energien. Auch der Ausbau überschritt erneut die 1-Gigawatt-Marke.
14.01.2026
Aktualisierung der Klimaschutzaktivitäten
Die Übersichtskarte Kommunale Klimaschutzaktivitäten im Energieatlas wurde aktualisiert. Sie zeigt, mit welchen geförderten Konzepten, Akteuren und Aktivitäten Kommunen in Rheinland-Pfalz den Klimaschutz voranbringen. Grundlage der Aktualisierung ist der Förderkatalog des Bundes.
Ergänzt wurden die Vorreiterkonzepte, Anschlussförderungen sowie weitere geförderte Aktivitäten. Die Karte wird vierteljährlich aktualisiert.
Auch bereits vorliegende kommunale Wärmepläne sind in der Karte enthalten und werden fortlaufend ergänzt, sobald neue Informationen vorliegen.