Zahl des Monats April 2026
Fördermittel treiben kommunalen Klimaschutz voran
Rund 31 Mio. Euro* an Fördermitteln haben rheinland-pfälzische Kommunen in Zusammenarbeit mit der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz 2025 für Klimaschutz- und Energiewende-Maßnahmen eingeworben. Mit diesen Mitteln wurden insgesamt Investitionen in Höhe von knapp 71 Mio. Euro ausgelöst.
Der Großteil der Fördermittel (67 %) wie auch der Investitionen (63%) wurde für eine nachhaltige Wärmeversorgung eingesetzt. Gerade hier liegt ein zentraler Hebel für den Klimaschutz, da der Wärmesektor zu den größten CO₂-Verursachern gehört. Weitere 19 % der Fördermittel wurden in klimaschonende Gebäude und kommunales Energiemanagement investiert. So tragen z.B. Maßnahmen wie energetische Sanierungen von Bestandsgebäuden dazu bei, Emissionen dauerhaft zu senken. Auch die Mobilitätswende wurde vorangebracht: 5 % der Mittel flossen in Elektromobilität. Ergänzend wurden Investitionen in erneuerbare Energien, natürlichen Klimaschutz, Bauleitplanung sowie in strategische Klimaschutzmaßnahmen, etwa Klimaschutzmanagement und Machbarkeitsstudien, angestoßen. Diese bilden wichtige Grundlagen für zukünftige CO₂-Einsparungen.
Im Bundesländer-Vergleich gehört Rheinland-Pfalz zur Spitzengruppe der Länder mit den höchsten Summen an eingeworbenen Bundes-Fördermitteln.
*ohne KIPKI/RZN