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Studierendenwohnheim „Haus am Baum“ als KfW-Energieeffizienzhaus 40 in Trier

2022

PDF

Neubau eines Studierendenwohnheim mit 110 Wohneinheiten als KfW-Effizienzhaus 40. Dieser Standard wird u.a. durch verschiedene bauliche und technische Maßnahmen, die Verwendung von erneuerbaren Energien für Strom und Wärme erreicht und sagt aus, wie energieeffizient ein Gebäude im Vergleich zu einem Referenzgebäude ist. Das Studierendenwohnheim erhielt daher auch die Auszeichnung der Energieagentur Rheinland-Pfalz "H.ausgezeichnet".

Durchgeführte Maßnahmen

Projektbeschreibung

An der Wohnanlage Martinskloster ist ein neues Studierendenwohnheim mit 110 Wohneinheiten entstanden. 12 Apartments sind behindertengerecht ausgestattet.
Die Wohnanlage ist als Hybridbau mit Holz und Beton geplant und ausgeführt, und schließt sich um einen zentralen Innenhof mit einer ca. 400 Jahre alten Rotbuche, die dem Projekt „Haus am Baum“ seinen Namen gibt. Das Bauvorhaben wurde unter anderem für seine Gebäudehülle nach KfW-40-Standard gefördert. Die Aluminium-Stehfalz-Fassade wurde als innovatives und nachhaltiges „Leuchtturm-Projekt“ durch das rheinland-pfälzische Umweltministerium gefördert.

Konstruktionsart

Hybridbau mit Holz und Beton

Dämmung

Dämmung Aussenwand

Für die Außenwände an der Südwestseite (Richtung Kirche) wurde folgender Schichtaufbau verwendet: Gipskartonplatte 2-fach - Dämmung 040 - Gipsfaserplatte 18 mm - Gipsfaserplatte fermacell vapor (15 mm) - Dämmung 035 - Gipsfaserplatte (15 mm) Außenwand: Gipsfaserplatte (18 mm) - Gipsfaserplatte fermacell vapor (15 mm) - Dämmung 035 - Gipsfaserplatte (15 mm) Die Giebelseiten sind als massive Außenwand, Stahlbeton innenliegend, dann die Dämmung 035 und Beton außenliegend, ausgeführt. Die Außenwand der Treppenhäuser weist jeweils eine außenliegende Dämmung 035 über Stahlbeton auf.

Dämmung Kellerwand

Die Kellerwand wurde mit einer 2cm XPS/EPS-Dämmung versehen. Der U-Wert beträgt hier 0,164 W/(m²K).

Dämmung Dach

Je nach Ausrichtung der Dächer sind unterschiedliche Schichtaufbauten vorhanden: 15mm OSB/3Platte - Dämmung 035 oder 040 - Gipskartonplatte / DWD Platte - OSB/3 Platte - Dämmung (+ DWD-Platte für die Südwest-Seite) Die Dachgauben haben folgenden Schichtaufbau: 15mm OSB/3-Platten (WLG 035) - Dämmung 040 - Gipskartonplatte - OSB/3 Platte - Dämmung 035 - DWD-Platte.

Dämmung Bodenplatte

Im Erdgeschoss wurde folgender Schichtaufbau verwendet: Zement-Estrich (70 mm) – Trittschalldämmung (30 mm) – Wärmedämmung 035 – Stahlbeton (250 mm) Im Keller wurde folgender Schichtaufbau verwendet: Zement-Estrich (70 mm) - Trittschalldämmung (30 mm) – Dämmung 035 – Stahlbeton (400 mm)

Fenster

Die Fenster sind mit einer Wärmeschutzverglasung ausgestattet, die einen g-Wert von ≤ 0,52 aufweist. Der Durchschnittliche U-Wert aller Fenster beträgt 0,8 W/(m²K), der U-Wert der Dachfenster liegt bei 1,1 W/(m²K).

Lüftungsanlage

Die Lüftung findet jeweils in den einzelnen Apartments über einen dezentralen Wohnungslüfter < 20°C mit einem «free Air 100»-System statt, der Wirkungsgrad liegt bei 60-80%. Hierbei kommen AC- oder DC-Ventilatoren zum Einsatz. Der Wärmebereitstellungsgrad η’WRG beträgt 87%. Die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung hat den Vorteil, dass sie im Sommer auch zur Kühlung der Räume beiträgt und in der kühlen Jahreszeit keine Energie zur Vorerwärmung der Luft aufgewendet werden muss.

Heizungsanlage

Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über ein Blockheizkraftwerk (BHKW), das für die Grundlast zu maximal 30% der Heizlast mit Erdgas betrieben wird, für die Spitzenlast kommt, zu mindestens 70% der Heizlast, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz. Die Wärmepumpe wird dabei mit einem Strom-Mix betrieben, der anteilig durch eine PV-Anlage produziert wird. In den einzelnen Apartments sind Flächenheizungen mit Einzelraumregelung verbaut; für die Wärmeübergabe für den Heizkreis ist ein Pufferspeicher vorgesehen.

Warmwasser-Bereitung

In der Gebäudezentrale steht ein Pufferspeicher für die Trinkwasseraufbereitung bereit; die Zirkulations- und Verteilleitungen liegen außerhalb der thermischen Hülle.

Photovoltaikanlage

Die PV-Anlage umfasst eine Kollektorfläche von 330m² mit Südwest-Ausrichtung und erbringt eine Leistung von 44,55 kWp. Sie deckt damit potentiell etwa 44% des Strombedarfs des Gebäudes, was rund 18.602 kWh/a entspricht.

Besonderheiten

In jedem Studierendenapartment sind in sogenannten Zeitkapseln, historische Zeitdokumente, zur Geschichte des Martinsklosters untergebracht. Das Foyer des Neubaus ist wie ein Museum als öffentlich zugänglicher Raum gestaltet und zeigt weitere zeitgeschichtlich wichtige Exponate.

Auszeichnungen und Zertifizierungen

Das Effizienzhaus 40 wurde im Rahmen von "H.ausgezeichnet: Die Auszeichnung für energiesparendes Bauen und Sanieren" durch die Energieagentur Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Primärenergiebedarf

Qp erreicht (kWh/m²) 19,80
Qp zulässig nach EnEV (kWh/m²) 39,70

Das Diagramm stellt den Primärenergiebedarf Qp (zulässig und erreicht) dar.

Kennwerte

Kennwert erreicht zulässig
Spezifischer Transmissions-Wärmeverlust HT' 0,22 kWh/m² 0,40 kWh/m²
Endenergiebedarf QE 20,90 kWh/m² --
Gebäudestandard
KfW-Effizienzhaus 40

Schlagworte

, Neubau, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Mehrfamilienhaus, Abwärme/Wärmerückgewinnung, BHKW/KWK, Photovoltaik, Wärmepumpe

Kartenausschnitt

Trier

Bausubstanz

Gebäudeart Mehrfamilienhaus
Anzahl Wohneinheiten 110
Gebäudenutzfläche AN (m²) 4.999 m²

Projektbeteiligte

Architekturbüro Architekten Stein Hemmes Wirtz, 54317 Kasel, Website;

Ingenieurbüro Schleimer, 54292 Trier

Fördermittel und -programme

Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von zwei Millionen Euro.

Weitere Informationen (Randspalte)

Projektsteckbriefe der Praxisbeispiele im Energieatlas

Auf dieser Seite finden Sie alle veröffentlichten Projektsteckbriefe im Energieatlas Rheinland-Pfalz. Die Auflistung erfolgt nach Initiatorengruppe und in alphabetischer Reihenfolge der Projekttitel.

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