Anlass und Ziele
Dieses Projekt wurde gefördert mit Mitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI). KIPKI ist Teil der „kommunalen Klimaoffensive“ der rheinland-pfälzischen Landesregierung.
Kommunale Gebietskörperschaften konnten aus einem Maßnahmenkatalog auswählen, welche Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsprojekte bei ihnen vor Ort sinnvoll und gut umzusetzen sind. Hierdurch leisten die Kommunen einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität.
- Zuordnung der Maßnahme
Kategorie Klimaschutz – Energieeffizienz - Bereich
Investitionen in energetische Sanierung, Ressourcenschonung und Effizienz - Gesamtkosten
27.000,00 € - Davon KIPKI-Mittel
27.000,00 €
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes wurde ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlagen in der Grundschule Schauernheim sowie drei Kitas der Ortsgemeinden Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau durchgeführt. Ziel war die nachhaltige Reduktion des Energieverbrauchs sowie der CO₂-Emissionen durch eine optimierte Wärmeverteilung innerhalb der Gebäude. Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper bedarfsgerecht mit Wärme versorgt werden. Überversorgungen werden vermieden, die Effizienz der Heizungsanlagen steigt und der Energieverbrauch kann im Durchschnitt um rund 15 % gesenkt werden. Je nach Gebäudestruktur und technischer Ausstattung erfolgten entweder die reine Einstellung bestehender Ventile oder die Montage und Einstellung neuer Thermostatventile.
Folgende Liegenschaften sind Bestandteil des Projektes: die Grundschule Schauernheim sowie drei Kindertagesstätten (Kita St. Peter, Kita Haus für Kinder und Kita St. Angela).
Die prognostizierten jährlichen Energieeinsparungen liegen je nach Objekt zwischen ca. 8.000 und 14.260 kWh Wärmeenergie, bei einer Ölheizung bei rund 528 Liter Heizöl pro Jahr. Insgesamt ergibt sich eine jährliche CO₂-Einsparung von ca. 15 Tonnen.
Die Investitionskosten für die einzelnen Maßnahmen lagen zwischen ca. 4.000 € und 9.700 € pro Liegenschaft. Neben den positiven Klimaeffekten führen die Maßnahmen zu dauerhaft reduzierten Energiekosten und verbessern den thermischen Komfort in den Gebäuden. Das Projekt zeigt, dass auch mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand wirksame und sofort umsetzbare Effizienzmaßnahmen im kommunalen Gebäudebestand realisiert werden können.
Empfehlungen
Ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage ist eine einfache Möglichkeit, Energie und damit Emissionen zu sparen und trotzdem sehr einfach umzusetzen.