Anlass und Ziele
Seit 2021 Investiert die Verbandsgemeinde in die Elektrifizierung ihres Fuhrparks mit dem Ziel kommunale Mobilität klimafreundlicher und kosteneffizienter zu gestalten.
Um den Umstieg auf batteriebetriebene Dienstfahrzeuge zu ermöglichen, wurde ein Konzept für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur entwickelt, die an zentralen kommunalen Standorten installiert wird. Neben den Fahrzeugen selbst steht dabei der Aufbau eines praxisnahen, dezentralen Ladesystems im Fokus, das sowohl Verwaltung, Bauhof als auch Außenstellen flexibel mit Energie versorgt.
Projektbeschreibung
Die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim baut für das Laden von E-Dienstfahrzeugen sukzessive eine Infrastruktur an kommunalen Liegenschaften auf.
Aktuell umfasst die kommunale Ladeinfrastruktur mehrere Standorte: Neben einer größeren Ladeeinrichtung am Rathausplatz in Dannstadt-Schauernheim wurden weitere Ladepunkte am Bauhof sowie an Außenstellen der Ortsgemeinden installiert. Damit können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre E-Dienstfahrzeuge während Außenterminen oder bei Aufenthalten in verschiedenen Einrichtungen aufladen. Die Ladepunkte sind so angeordnet, dass künftig auch eine Erweiterung auf zusätzliche Verwaltungsgebäude und öffentliche Nutzungen möglich ist. Der für den Betrieb der Ladepunkte benötigte Strom stammt vollständig aus erneuerbaren Energien. Damit ist der gesamte Fahrbetrieb der Verbandsgemeindeverwaltung bilanziell CO2-neutral.
Die Anschaffungskosten der Ladeinfrastruktur liegen bei etwa 40.000 Euro. Weitere Investitionen sind für den Ausbau an zusätzlichen Standorten geplant.
Die Verwaltung plant, die E-Mobilitätsstrategie kontinuierlich fortzuführen. Neben der Erweiterung der Ladepunkte werden künftig auch intelligente Steuerungssysteme und eine Lastmanagement-Optimierung geprüft, um Ladezeiten und Energieflüsse noch effizienter zu gestalten.