Anlass und Ziele
Das Sportlerheim dient der Gemeinde als Grillhütte und als Treffpunkt für private Feiern. Ziel war es, so autark wie möglich zu werden.
Projektbeschreibung
Die Ortsgemeinde Staudt hat viel Geld in die energetische Sanierung ihres Sportlerheims investiert. Dieses dient der Gemeinde sowohl als Ersatz für eine Grillhütte als auch als Raum, um private Feiern abhalten zu können.
Die Sanierungsmaßnahmen umfassten die Wärmedämmung des Gebäudes und die Erneuerung des Daches. Zudem wurde eine Wärmepumpe installiert und eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 20 kWp errichtet. Die Speicherkapazität des Energiespeichers beträgt 10 kWh. Die Energie wird teilweise gespeichert, um sie zu einem späteren Zeitpunkt im Gebäude zu verbrauchen.
Rechnerisch ist das Sportlerheim heute nahezu energieautark, allerdings kann der Energiebedarf des Gebäudes noch nicht vollständig selbst gedeckt werden. Der Grund dafür ist, dass der höchste Stromverbrauch vor allem in Zeiten anfällt, in denen die Photovoltaikanlage nur wenig Strom erzeugt. Insbesondere in der kalten Jahreszeit reicht die Stromerzeugung der Photovoltaikanlage in Kombination mit der begrenzten Speicherkapazität des Energiespeichers nicht aus, um den erhöhten Bedarf vollständig zu decken. Dennoch hat die Sanierung viele positive Effekte: Der CO₂-Ausstoß konnte auf etwa 5.000 kg pro Jahr reduziert werden, was einer Einsparung von rund 10.000 kg CO₂ gegenüber der Situation vor der Sanierung entspricht. Die Investition zahlt sich langfristig aus, ist nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll. Die Ortsgemeinde Staudt ist damit zu einem Vorbild für andere Gemeinden und auch für Privatpersonen geworden.