Anlass und Ziele
Ziel der Studie ist die Erstellung einer Fundierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Wärmeversorgung der kommunale Liegenschaften in der Ortsgemeinde Partenheim.
Projektbeschreibung
Bei der Erstellung der Nahwärmenetzstudie in der Ortsgemeinde Partenheim wurde ein Variantenvergleich für zwei unterschiedlich große Wärmenetze durchgeführt. Während sich die St. Georgenhalle (Mehrzweckhalle), die Grundschule und die Feuerwehr in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, liegt die Kindertagesstätte ca. 150 m entfernt.
Die umfassende Wirtschaftlichkeitsanalyse verschiedener Wärmeversorgungsvarianten für kommunale Liegenschaften führt zu einer klaren Empfehlung für dezentrale Luft-Wärmepumpen-Lösungen. Diese Technologie bietet die beste Kombination aus wirtschaftlicher Effizienz, technischer Realisierbarkeit und ökologischer Nachhaltigkeit. Mit CO2-Einsparungen von 60 % und den geringsten spezifischen Wärmegestehungskosten stellt sie die optimale Lösung für den vorliegenden Anwendungsfall dar.
Die Investitionskosten zwischen 669.900 € und 840.840 € je nach Konfiguration sind angemessen und durch attraktive Förderprogramme mit bis zu 70 % Unterstützung weiter reduzierbar.
Die schnelle Realisierbarkeit und die Möglichkeit einer phasenweisen Umsetzung reduzieren Planungsrisiken und ermöglichen eine flexible Anpassung an verfügbare Budgets und sich ändernde Anforderungen. Kalte Nahwärmenetze bleiben eine zukunftsträchtige Technologie für größere Quartiere mit gemischter Nutzung und der Möglichkeit zur Einbeziehung privater Haushalte. Für die betrachteten kommunalen Liegenschaften überwiegen jedoch die Vorteile dezentraler Lösungen deutlich.
Empfehlungen
Die Empfehlung zur energetischen Sanierung der Gebäude sollte parallel zur Wärmepumpeninstallation umgesetzt werden, um die maximale Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems zu erreichen.