Anlass und Ziele
Die Stadt Sinzig möchte im Sinne des Klimaschutzes die kommunalen Energieverbräuche deutlich reduzieren und gleichzeitig weniger Treibhausgase verursachen. Dafür möchte die Stadt die Umrüstung der Straßenbeleuchtung weiter vorantreiben.
Durch die neuen Leuchten soll auch die Lichtverschmutzung verringert werden, indem insektenfreundliche Leuchtmittel mit einer Farbtemperatur von 3.000 Kelvin verbaut werden.
Projektbeschreibung
Die Stadt Sinzig hat in den Stadtteilen Westum, Löhndorf, Franken, Koisdorf und Bad Bodendorf die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet. Nach der erfolgreichen Umsetzung der Umrüstung in der Kernstadt von Sinzig im Jahre 2021, sollten nun in den umliegenden Stadtteilen weitere Einsparungen erzielt werden.
Die Stadt wollte den Stromverbrauch jährlich um weitere ca. 300.000 kWh reduzieren und somit weitere CO2-Emissionen von rund 134 t/a vermeiden. Zu den Einsparungen trägt eine adaptive Lichtsteuerung bei, die in einer ausgiebigen Test-Phase vorab auf die Störungsanfälligkeit überprüft wurde und daraufhin das Steuerungssystem optimiert und die Technik nun in den Dauerbetrieb überführt werden konnte. Diese erfasst die Bewegung von Fahrzeugen, Radfahrern oder Fußgängern automatisch und leitet die Information an die Präsenzmelder weiter, wodurch die Straßenbeleuchtungen entsprechend angesteuert wird.
Neben den Treibhausgaseinsparungen soll durch die neue Beleuchtungstechnik negativen Auswirkungen auf die nachtaktive Tierwelt entgegengewirkt werden. Deswegen wurden die Lampen so ausgerichtet, dass der Lichtkegel enger gefasst ist und vor allem den Boden beleuchtet, statt die Umgebung unnötig zu erhellen. So gelangt weniger Streulicht in die umliegenden Naturflächen.
Insgesamt wurden neben der Umrüstung in der Sinziger Kernstadt weitere 1042 Lampen auf LED umgerüstet.
Hier finden Sie weitere Informationen zu der vorangegangenen Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Sinziger Kernstadt 2021.