Anlass und Ziele
Dieses Projekt wurde gefördert mit Mitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI), das im Rahmen der „kommunalen Klimaoffensive“ der rheinland-pfälzischen Landesregierung eingerichtet wurde.
Kommunale Gebietskörperschaften konnten aus einem Maßnahmenkatalog auswählen, welche Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsprojekte vor Ort sinnvoll und gut umsetzbar sind und zur Erreichung der Klimaneutralität im Land beitragen.
- Zuordnung der Maßnahme
Kategorie Klimaschutz – Sanierung - Bereich
Investitionen in Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung - Gesamtkosten
250.000,00 € - Davon KIPKI-Mittel
180.000,00 €
Projektbeschreibung
Die Grundschule Maring-Noviand wurde in zwei Bauabschnitten in Massivbauweise errichtet. Der erste Bau stammt aus dem Jahr 1968, der Anbau wurde 2009 realisiert. Im südwestlichen Gebäudeteil bildet ein Pultdach den oberen thermischen Gebäudeabschluss, während der nordöstliche Teil über ein Flachdach verfügt. Aufgrund von Wasserschäden im Jahr 2021 wurde beschlossen, das Flachdach mithilfe der KIPKI-Fördermittel zu sanieren und gleichzeitig die Fenster der nordöstlichen Fassade auszutauschen.
Im Rahmen des Projekts wurde der ältere Teil des Flachdachs der Grundschule energetisch saniert. Ziel war die Verbesserung der Wärmedämmung und die Reduzierung des Energiebedarfs des Gebäudes. Dafür wurde die bestehende Dämmung vollständig entfernt und durch eine neue Gefälledämmung ersetzt. Das Schulgebäude erhielt bereits zuvor eine zusätzliche Dämmebene, die nun durch den neuen Aufbau ergänzt wurde.
Im Zuge der Maßnahme erfolgte außerdem eine Anpassung der Oberlichter, um das höhere Dämmniveau des Flachdachs konstruktiv umzusetzen. Weiterhin waren die Fenster im Erdgeschoss in der nordöstlichen Fassade veraltet und wurden im Zuge der Maßnahme ebenfalls ausgetauscht. Die Fenster auf der Südseite wurden im Zuge der Erweiterung bereits 2014 erneuert.
Technische Umsetzung
Die Maßnahme wurde auf Grundlage eines U-Wertes von 0,19 W/m²K umgesetzt. Damit konnte der in Anlage 7 GEG 2023 in Verbindung mit §48 GEG 2023 angegebene Referenzwert von 0,20 W/m²K nochmals verbessert werden. Der neue Dachaufbau umfasst eine Grunddämmung von 8 cm sowie eine Gefälledämmung mit Dicken zwischen 3 und 15,5 cm in der Wärmeleitgruppe 023.
Durch die Sanierung des Flachdachs konnten die Wärmedämmung und Energieeffizienz des Gebäudes deutlich verbessert und ein nachhaltiger Beitrag zum kommunalen Klimaschutz geleistet werden.