Anlass und Ziele
Dieses Projekt wurde gefördert mit Mitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI), das im Rahmen der „kommunalen Klimaoffensive“ der rheinland-pfälzischen Landesregierung eingerichtet wurde.
Kommunale Gebietskörperschaften konnten aus einem Maßnahmenkatalog auswählen, welche Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsprojekte vor Ort sinnvoll und gut umsetzbar sind und zur Erreichung der Klimaneutralität im Land beitragen.
- Zuordnung der Maßnahme
Kategorie Klimaschutz – Ausbau der Elektromobilität - Bereich
Investitionen in die klimafreundliche Mobilität - Gesamtkosten
231.876,18 € - Davon KIPKI-Mittel
231.876,18 €
Projektbeschreibung
Für die Verwaltung wurden Elektrofahrzeuge angeschafft, um den Fuhrpark nachhaltiger zu gestalten und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Mit den Fördermitteln wurden insgesamt 5 Fahrzeuge gekauft:
1. Drei Kompaktwägen für Dienstfahrten innerhalb der Stadt und Region
Bisher wurden für kurze Strecken und innerstädtische Fahrten (die nicht mit dem Dienstrad erledigt werden konnten) zwei Kleinwagen und ein Kompaktwagen genutzt, die jeweils über 10 Jahre alt waren. Die neuen Elektrofahrzeuge sind insbesondere für kurze Fahrten effizienter. Laut Flottenplaner der Energieagentur lassen sich bei einer Nutzungsdauer von 8–10 Jahren für beide Fahrzeuge 6,6 bis 12,6 t CO₂ im Vergleich zu herkömmlichen Benzinfahrzeugen einsparen.
2. Ein SUV/Mittelklassewagen für größere Distanzen und Materialtransport
Das Fahrzeug wird für längere Strecken sowie den Transport von Veranstaltungsmaterialien und Baustellenutensilien eingesetzt. Auch hier ist ein Elektrofahrzeug effizienter: Bei einer Nutzungsdauer von 8–10 Jahren lassen sich bis zu 1,8 t CO₂ im Vergleich zu Benzin-Fahrzeugen einsparen.
3. Ein Kleintransporter mit Ladefläche für Friedhofsmitarbeitende
Der Transporter dient hauptsächlich für den Transport von Grünschnitt auf dem Friedhof und zum Grünschnittplatz. Aufgrund der kurzen Strecken ist ein E-Fahrzeug besonders effizient. Das bisherige Fahrzeug ist über 10 Jahre alt. Der Flottenplaner prognostiziert eine Einsparung von 0,2 t CO₂ im Vergleich zu einem Benziner.
Für jedes Fahrzeug wurde eine eigene Ladestation eingerichtet (Die Ladestation für das Fahrzeug am Friedhof wurde nicht mit KIPKI-Mitteln finanziert). Ein großer Teil der benötigten Energie kann durch die bereits vorhandenen PV-Anlagen auf den Dächern bilanziell gedeckt werden. Die Maßnahme spart insgesamt rund 1,46 t CO₂ pro Jahr ein und stellt einen weiteren wichtigen Schritt zum Klimaschutz dar.
Empfehlungen
Bei dem Fahrzeug für die Friedhofsverwaltung gab es sehr spezifische Anforderungen an das Fahreug selbst, die nur eine kleine Auswahl an Fahrzeugen zugelassen hat. Bei solchen spezifischen Anforderungen ist es ratsam mit einem Händler ins Gespräch zu kommen, sodass Fragen schon vor der Ausschreibung geklärt werden können und die Ausschreibung erfolgreich ist.