Auch kommunale Nichtwohngebäude wie Schulen, KiTas und Verwaltungsgebäude nehmen eine bedeutende Rolle für die Wärmewende ein. Sie verursachen laufende Energie- und Betriebskosten, bieten aber zugleich erhebliche Effizienzpotenziale. Im Gebäudeinventar und Energieverbrauchregister werden zukünftig relevante Kenngrößen der Gebäude gesammelt.
Kommunales Energiemanagement schafft die Grundlage, um Energieverbräuche, Kosten und Einsparpotenziale dauerhaft im Blick zu behalten. Dazu gehören eine vollständige Gebäudeliste, die regelmäßige Erfassung und Auswertung von Strom-, Wärme- und Wasserverbräuchen, klare Zuständigkeiten sowie ein jährlicher Energiebericht.
Durch systematisches Energiemanagement lassen sich häufig 10 bis 30 % der Energiekosten einsparen – oft bereits durch nicht- und geringinvestive Maßnahmen, optimierte Betriebsführung und bessere Regelung der technischen Anlagen. Digitalisierung, automatisierte Datenerfassung und Gebäudeautomation können diesen Prozess zusätzlich unterstützen.