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Drei Energyfische schwimmen bereits im Rhein
Energyfische im Rhein
Richard Eckl, Katrin Eder, Petra Dick, Walter Georg Waldner am 05.03.2026 Veranstaltung in St. Goar
Der Energyfisch im Wasser in München
Der Energyfish im Wasser
Der Energyfish
Drei Energyfische schwimmen bereits im Rhein
Energyfische im Rhein
Richard Eckl, Katrin Eder, Petra Dick, Walter Georg Waldner am 05.03.2026 Veranstaltung in St. Goar
Der Energyfisch im Wasser in München
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Der Energyfish

Wasserkraft mal anders: Erstes Schwarmkraftwerk bei St. Goar

2026

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Erstmals wurde weltweit ein komplettes Schwarmkraftwerk genehmigt. Dieses Kraftwerk gewinnt den Strom aus freifließenden Gewässern und zwar rund um die Uhr und ohne jegliche Staumauern über das Energyfish-Schwarmkraftwerk. Erste Anlagen sind in Betrieb und werden im Jahresverlauf schrittweise ausgebaut.

Anlass und Ziele

Aufbau einer skalierbaren und wirtschaftlich tragfähigen Energieinfrastruktur unter Nutzung freier Fließgewässer mithilfe des Energyfish-Schwarmkraftwerk. Diese Wasserkrafttechnologie setzt neue Maßstäbe, indem sie ökologische Anforderungen erfüllt, grundlastfähige Energie naturverträglich aus Flüssen gewinnt und sauberen Strom erzeugt. Die lokale Stromversorgung erfolgt durch Einspeisung in ein dezentrales Niederspannungsnetz. Die Technologie greift nicht in das Fluss-Biotop ein, ist fischverträglich und stellt keine Hochwassergefahr dar. Eine durchgehende Überwachung gewährleistet den sicheren Betrieb. Ziel ist eine robuste, anpassungsfähige Lösung für den dauerhaften Einsatz in Fließgewässern.

Projektbeschreibung

Weltweit wurde erstmals ein vollständiges Schwarmkraftwerk genehmigt, das Strom aus frei fließenden Gewässern erzeugt. Die Anlage arbeitet kontinuierlich, ist fischverträglich und kommt ohne Staumauern aus. Am Standort St. Goar entsteht damit die bislang größte Anlage dieser Art: 124 Energyfische werden künftig fortlaufend sauberen Strom aus der Strömung des Rheins gewinnen. Die Anlage ist in das Landschaftsbild integriert, naturverträglich ausgelegt und grundlastfähig. Das Projekt wird als wichtiger Entwicklungsschritt für die Energiewende bewertet und zeigt, dass moderne Wasserkraft unter aktuellen Umweltstandards wirtschaftlich umsetzbar sein kann. Mit der Genehmigung in St. Goar erfolgt der Übergang von einem Pilotprojekt zu einer skalierbaren, dezentralen Energiegewinnung aus Fließgewässern- “Technologie, die im Fluss denkt”. Der Energyfish arbeitet mit dem Fluss, nicht gegen ihn — er nutzt dessen natürliche Strömungsdynamik, ohne in das Gewässer einzugreifen. Dies erfordert eine präzise Abstimmung von Hydraulik, Mechanik und Steuerung sowie ein fundiertes Verständnis der Wechselwirkungen von Strömung, Auftrieb und Materialverhalten über längere Zeiträume. Diese Prinzipien bestimmen die gesamte technische Auslegung des einzelnen Energyfish, sowie dem aus vielen Energyfischen bestehenden Schwarmkraftwerk – von der Konstruktion über die Verankerung bis hin zur Wartung. Ziel ist eine robuste, anpassungsfähige Technologie für den dauerhaften Einsatz in Flüssen.

Im Inneren der einzelnen Energyfische befindet sich ein hocheffizientes Turbinensystem, das durch die natürliche Fließgeschwindigkeit des Flusses angetrieben wird. Schutzmechanismen stellen sicher, dass Fische sowie Wassersportler nicht beeinträchtigt werden. Die Anlage reagiert automatisch auf veränderte Umweltbedingungen wie Hochwasser oder Eisgang, passt sich an und setzt den Betrieb fort. Voraussetzung für den Einsatz sind eine Mindestwassertiefe von etwa einem Meter sowie eine Fließgeschwindigkeit von mindestens einem Meter pro Sekunde. Die Energyfische arbeiten in Schwärmen und sind jeweils mit mehreren Landboxen verbunden, die den erzeugten Strom in netzkonformen Strom umwandeln, so dass dieser direkt ins lokale Niederspannungsnetz eingespeist werden kann. Ein einzelner Energyfish erzeugt durchschnittlich etwa 15 Megawattstunden pro Jahr. Ein Schwarmkraftwerk aus 100 Fischen erreicht im Durchschnitt eine Jahresproduktion von rund 1,5 Gigawattstunden, was dem Strombedarf von etwa 470 Haushalten entspricht. Gleichzeitig können jährlich etwa 1.300 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Technische Daten/Energyfish:

Gewicht: ca. 80 kg
Installation:schwimmend
Maximalleistung: 6 kW
durchschnittliche Leistung: 1,8 kW
Spannung Energyfish:Schutzkleinspannung
Spannung Ladeeinspeisung: 400 V 3-Phasen AC

 

Mit der Genehmigung des Projekts in St. Goar tritt Energyminer in eine weitere Entwicklungsphase ein: Der Übergang vom Prototyp zu einer skalierbaren und wirtschaftlich tragfähigen Energieinfrastruktur auf Basis frei fließender Gewässer wird eingeleitet. Die Entscheidung der zuständigen Behörde wird als richtungsweisend für weitere potenzielle Standorte in Deutschland und Europa bewertet. Sie verdeutlicht, dass moderne Wasserkrafttechnologien ökologische Anforderungen erfüllen und weiterentwickeln können. Die Energyminer GmbH nutzt mit ihrer Technologie eine bislang unerschlossene Energiequelle, nämlich die kinetische Energie frei fließender Flüsse. Die eingesetzten schwimmenden Strömungskraftwerke kommen ohne Staumauern aus, erzeugen kontinuierlich Strom und fügen sich in das natürliche Fließverhalten der Gewässer ein. Das Unternehmen verbindet technische Entwicklung mit ökologischen Anforderungen und verfolgt damit einen Ansatz für die Nutzung von Wasserkraft unter heutigen Rahmenbedingungen. Energyminer GmbH wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem vom vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Weitere Informationen sind verfügbar unter https://energyminer.eu/#home sowie interessante Videos im Newsroom der Energyminer GmbH https://energyminer.eu/newsroom/
 

Schlagworte

Wasserkraft, Energieeffizienz, Energieeinsparung, Nachhaltigkeit

Kartenausschnitt

Industriestr. 40

82194 Gröbenzell

Kontakt

  • Natalie Rojko
  • +49.159.01768283
  • Webseite besuchen https://energyminer.eu/#home
  • Kontakt aufnehmen natalie.rojko@energyminer.eu

Einsparung pro Jahr

Einsparung CO₂-eq 1.300 t/a

Projektbeteiligte

Energyminer GmbH

Weitere Informationen (Randspalte)

Projektsteckbriefe der Praxisbeispiele im Energieatlas

Auf dieser Seite finden Sie alle veröffentlichten Projektsteckbriefe im Energieatlas Rheinland-Pfalz. Die Auflistung erfolgt nach Initiatorengruppe und in alphabetischer Reihenfolge der Projekttitel.

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